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<pre>Dabei könnte es sich für den HSV als besonders unangenehm erweisen, dass sich diese Zuversicht auch noch mit dem unbedingten Willen zur Wiedergutmachung vermengt: Die jüngst an die alte Dame ausgehändigten drei Zähler gilt es nach Möglichkeit schon am Samstag nachzureichen.  <p> Stellt hier üblicherweise die Quoten-Marke von 1,4 das oberste Ende der Fahnenstange dar, komme ich aus naheliegenden Gründen dann aber doch nicht an der Leverkusener Werkself vorbei.  <p>  Jedoch hat es sein Team selbst in der Hand, schließlich stehen nach dem Heimspiel gegen Darmstadt auch noch die direkten Duelle mit den Abstiegskonkurrenten aus Augsburg, Mainz und Wolfsburg bevor. <p> Im Sonntagsspiel zwischen Gladbach und Bochum dürften die Erfolgsaussichten des zuletzt zweimal siegreichen Aufsteigers zwar nur als überschaubar einzuschätzen sein. <p>  Nach der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim hatte er lautstark das lange Zeit erfolgreiche Spielsystem des frühen und intensiven Pressings infrage gestellt. Gegen die Kölner folgten den Worten auch Taten und es wurde umgestellt.  </pre>


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<pre>Immerhin lässt sich derzeit lediglich mit Gewissheit sagen, dass man der neuen Saison im Ländle mit einer riesigen Euphorie entgegensieht; das Kräftetanken in der Liga hat den Verein und die Fans wieder deutlich näher zusammengebracht.  <p> Optimistisch stimmt somit erstmal nur die Heimstärke im Rheinenergiestadion, wo sich die Kölner bislang einzig den übermächtigen Bayern geschlagen geben mussten.  <p>  Als enttäuschender Aussetzer stellte sich demnach nur das 1:3 gegen Bremen heraus, welches schon am Spieltag den spielerischen Tiefpunkt der laufenden Saison zu sehen bekam: In den anderen Partien galt dagegen zumeist die Devise, dass die TSG trotz ansprechender Leistungen zu kurz gekommen ist. <p> Naturgemäß lässt somit auch der erste Dreier im Audi Sportpark noch auf sich warten. Dem gilt es allerdings hinzuzufügen, dass sich die Hasenhüttl-Elf bei ihren beiden bislang absolvierten Heimauftritten mit den Spitzenteams aus Dortmund (0:4) und Wolfsburg (0:0) konfrontiert sah. <p>  Kaum hatte sich der FSV nämlich entschlossen bis an das oberste Tabellendrittel herangekämpft, kam dem Klub der verpatzte Endspurt in die Quere: Trotzdem wuchs der Rückstand auf den ersehnten 6. Tabellenplatz in jenen 180 Minuten nur auf noch immer überschaubare drei Zähler an.  </pre> 


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<pre> In Anbetracht dieser Bestandsaufnahme liegt es auf der Hand, warum weder der Effzeh noch die Eintracht momentan das Niveau der Hinserie erreichen: Die Winterpause hat aus den einstigen Prunkstücken rätselhafte Sorgenkinder gemacht.  <p> Bei Hertha BSC war wohl jedem klar, dass irgendwann die erste Pleite in der laufenden Bundesliga kommen würde. Das macht die 1:3-Niederlage in Bremen allerdings nicht weniger schmerzhaft. Damit ist der Berliner Erfolgslauf nach fünf Bewerbspielen (vier Siege, ein Remis) zu Ende gegangen.  <p>  Einzige Ausnahme: Die Berliner Hertha, der es durch ihren 2:0-Erfolg in Darmstadt gelungen ist, Platz 5 und damit auch die Pole Position im Kampf um die Europa League zu erobern. <p>  Da legendäre Niederlagen beim deutschen Rekordmeister mittlerweile so sicher wie das Amen in der Kirche sind, fügte sich das 0:8-Debakel nahtlos in die jüngere Vita ein — ebenso arg hatte es das Team schließlich vor zwei Jahren unter dem bald darauf entlassenen Zinnbauer erwischt. <p>  Führung, Rückstand, Führung, Ausgleich in der Nachspielzeit kassiert, so das Duell mit der Eintracht im Telegrammstil. Die Partie war wahrlich nichts für schwache Nerven, beide Mannschaften agierten offensiv und hätten sich den Sieg verdient.  </pre>


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<pre> Hoffenheim hat in den letzten sechs Spielen nur einmal mehr als einen Treffer erzielen können, ähnlich sparsam ist der VfB mit zumindest zwei Mal mehr als einem Tor in den jüngsten sechs Auftritten in der Bundesliga. Spannend wird es allemal, auch ohne Torflut.  <p> Und auch in Hoffenheim gelang keine Trendumkehr — im Gegenteil: Das 2:4 verschlimmerte die Situation noch einmal gehörig. Denn nun müssen die Mainzer Kicker nicht nur auf dem Rasen gegen einen Gegner ankämpfen, sondern nun auch noch gegen die eigenen Fans.   <p> Es geht zuhause gegen Darmstadt 98, und die Lilien sind ja bereits abgestiegen. für die Hessen geht es bekanntlich um nichts mehr, und da sich der VfL unter Ralph Hasenhütten mit drei Siegen aus den letzten vier Begegnungen gesteigert hat, würde ich hier den „Tipp 1“ platzieren. <p>  Auch die Abteilung Attacke scheint somit von der spürbar gewachsenen Stabilität zu profitieren, der momentan noch nicht einmal die akute Personalnot etwas anhaben kann: Trotz des Fehlens etlicher Stammkräfte wurde zuletzt erstmals seit über acht Jahren ein Dreier an der Weser verbucht.  <p> Nun tritt der BVB gegen Heidenheim an, der Neuling ist noch ohne Sieg und hat beim 2:3 gegen Heidenheim trotz einer 2:0-Führung viel Lehrgeld bezahlt. Nicht unbekannt ist, dass die Schwaben auswärts wesentlich seltener treffen (2022/23 waren es 41 Tore zuhause und 26 in der Fremde).  </pre>


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<pre> Nun soll seine Mannschaft am Sonntag beweisen, dass sie die zwischenzeitliche Krise mit nur zwei Siegen aus zwölf Spielen und dem Aus in der Europa League überwunden hat – und drei Punkte aus Hannover mitnehmen.  <p> Nach den Feiertagen werden die Spieler nun wieder Kräfte getankt haben und bei alter Kraft sein. Daher rechnen wir mit torreichen Matches am 1Spieltag der Bundesliga.  <p>  Das Lazarett der Stuttgarter ist weiterhin prall gefüllt. In Hamburg wird zusätzlich auch Santiago Ascacibar fehlen. Der Argentinier kassierte gegen Freiburg seine fünfte Gelbe Karte und muss damit am Samstag eine Zwangspause einlegen. Die Schwaben sind aber personellen Kummer gewohnt. <p>  Fakt ist nämlich: Ungeachtet dessen, dass man in einigen Spielen durchaus zu überzeugen wusste, stand der Bundesliga-Dino noch nie schlechter da.  <p> Dabei hätten es die Stuttgarter sogar ganz besonders nötig, nachhaltigen Schwung aus ihrer Heimstärke zu beziehen — bei keinem anderen Bundesligisten in ein derart krasses Auseinanderdriften der einschlägigen Bilanzen festzustellen.  </pre>


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